Bienen benötigen Hilfe!

Futtermangel durch Monokulturen, Pestizide und die Varoa – Milbe  – das sind die Faktoren, die sowohl für die Honigbiene als auch die Wildbiene gefährlich sind. Geschwächt schaffen es viele Völker nicht über den Winter.

Auch in Mecklenburg- Vorpommern sterben die Bienen. Zwar gibt es im Frühjahr ein grosses Angebot an Raps und damit Nahrung, doch hier lauern mehrere Gefahren.

Denn grundsätzlich sind Getreidesamen und auch Rapssamen gebeizt. Diese „Beize“  ist nichts weiter als Gift gegen Fressschädlinge und Pilzbefall.

Das Problem ist jedoch, dass die „Beizen“, insbesondere die Neonicotinoide systemisch wirken, das heisst, in der gesamten Pflanze verteilt wird und damit auch an jeder Stelle der Pflanze als Nervengift wirken. Vom Sprössling bis in die Blätter und Blüten hinein. Das bedeutet selbstverständlich auch, dass der Honig in Umgebung von konventionellen Landwirtschaftsflächen mit Nervengift belastet ist.

Auf die Bienen wirken die Neonicotinoide anscheinend wie ein Rauschmittel, so dass sie sogar von den vergifteten Flächen angezogen werden.

Weiterführend dazu:

Artikel von Pflanzenforschung.de

Wie können wir in dieser Situation handeln? Wir haben einen ersten „Hilfeschritt“ unternommen: Auf einer Fläche von 0,5 ha wurden von uns Blühstreifen angelegt.

Damit erhalten die Bienen nicht nur zur Rapsblüte Nahrung, sondern werden rund um das Jahr versorgt. Wir haben Samen von Lupine, Phacelia, Gelbsenf , Sonnenblumen ausgesäht.

Videotip zum Thema: Die Bienenretter in der ARD Mediathek